Gerichtliches Mahnverfahren/Zwangsvollstreckung

 

 

 

Ist die außergerichtliche Beitreibung erfolglos geblieben, besteht die Möglichkeit, die Forderung per gerichtlichem Mahnbescheid geltend zu machen, um so innerhalb kürzester Zeit einen vollstreckbaren Titel zu erwirken.

 

Aus dem im Mahnverfahren erwirkten Vollstreckungstitel leiten wir so dann umgehend die Zwangsvollstreckung für Sie ein. Dabei sind wir stets darauf bedacht, so kostengünstig wie möglich die bestmöglichen Vollstreckungsmaßnahmen einzuleiten.

 

Das Vollstreckungsrecht in Deutschland gebietet eine Vielzahl von Vollstreckungsmöglichkeiten in die verschiedensten Vermögenswerte von Schuldnern. In der Regel wird zunächst Antrag auf Abgabe des Vermögensverzeichnisses gestellt. Denn hieraus ergeben sich sämtliche Vermögenswerte und Forderungen des Schuldners gegenüber Dritten. Der Schuldner hat hierin alle Angaben vollständig und eindeutig gegenüber dem Gerichtsvollzieher abzugeben und diese an Eides statt zu versichern. Eine falsche eidesstattliche Versicherung könnte für den Schudlner weitreichende Folgen - zivil- und strafrechtlich - haben, so dass in der Regel von der Vollständig- und Richtigkeit der Schuldner im Vermögensverzeichnis auszugegangen werden kann. Dennoch überprüfen wir regelmäßig die Angaben der Schuldner und gehen mit der gebotenen Härte vor, sofern der Verdacht besteht, dass der Schuldner falsche Angaben gemacht hat.

 

Weigert sich der Schuldner grundlos, das Vermögensverzeichnis abzugeben und/oder erscheint zu dem vom Gerichtsvollzieher anberaumten Termin nicht, wird vom zuständigen Gericht auf Antrag ein Haftbefehl erlassen aus dem so dann die Verhaftung des Schuldners erfolgen kann. Leistet der Schuldner weiterhin keine Zahlung und weigert sich, das Vermögensverzeichnis abzugeben, erfolgt Beugehaft bis zu 6 Monaten.

 

Gibt der Schuldner das Vermögensverzeichnis ordnungsgemäß ab überprüfen wir unmgehend jedwede weitere Vollstreckungsmöglichkeit und leiten diese kurzfrisitg ein. Denn in der Einzelvollstreckung gilt: Wer zuerst pfändet, wird als erstes befriedigt!

 

Ein Vollstreckungserfolg lässt sich so dann oftmals durch Gehaltspfändung, Kontopfändung, Pfändung von Mietkaution oder anderer Forderungen des Schuldners gegenüber Dritten realisieren. Auch eine Pfändung von Sachwerten, z.B. eines Autos oder eine Kassenpfändung - gerade bei Unternehmen - kommt unter Umständen in Betracht.

 

Wir prüfen für Sie stets sämtliche erfolgversprechende Vollstreckungsmöglichkeiten und setzen diese mit der gebotenen Konsequenz und - wenn nötig - Ausdauer durch!

 

 

Als registrierter Inkassodienstleister sind wir nach den Vorschriften des Rechtsdienstleistungsgesetzes in Verbindung mit § 79 Abs. 1 Nr. 4 ZPO  befugt, für Sie:

 

- die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen wegen Geldforderungen, einschließlich,

- des Verfahrens zur Abnahme der Vermögensauskunft und

- des Antrages auf Erlass eines Haftbefehls

 

zu betreiben.