Viele Privatpersonen, aber insbesondere Unternehmen warten oft viel zu lange, bis sie sich um ihre offenen Forderungen kümmern. Hierzu trägt sicherlich nicht selten die fehlende Zeit bei, sich um derartige "lästige" Dinge zu bemühen. Aber auch fehlende Kenntnisse, wie Forderungen gegenüber säumigen Kunden geltend gemacht werden können, welche Kosten auf einen zukommen und vermeintliche Erfolglosigkeit spielen häufig eine Rolle. Dabei ist es für eine erfolgreiche Durchsetzung offener Forderungen wichtig, diese nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern schnellstmöglich geltend zu machen.

 

EFM Inkasso ist darauf spezialisiert, sich um Ihren Forderungseinzug zu bemühen, schnell, fachkompetent und zielorientiert. Während Sie sich wieder Ihrem Kerngeschäft widmen können, kümmert sich EFM Inkasso um die Durchsetzung Ihrer Forderungen von der außergerichtlichen Zahlungsaufforderung über die Titulierung Ihrer Ansprüche bishin zur ggf. notwendigen Betreibung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen und der regelmäßigen Überprüfung Ihrer Ansprüche.

 

Dabei setzen wir auf eine umfassende Prüfung und Recherche von Forderung und Schuldner,um die richtigen Maßnahmen für eine erfolgreiche Beitreibung Ihrer Forderung einzuleiten.

 

Besonders wichtig ist es uns, von Beginn an alle Fragen zu klären und mit Ihnen offen über Chancen, Risiken und Kosten zu sprechen, um so spätere mögliche unschöne Überraschungen zu vermeiden.

 

In einem ersten kostenlosen Informationsgespräch zeigen wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten der Forderungsbeitreibung auf und besprechen gemeinsam mit Ihnen, welcher Weg in Ihrem Fall der effektivste scheint.

 

Außergerichtliche Tätigkeit

Bevor die Forderung gerichtlich geltend gemacht wird erfolgt in der Regel zunächst eine außergerichtliche Zahlungsaufforderung an den Schuldner. Dieser soll noch einmal die Möglichkeit erhalten, die Forderung im außergerichtlichen Rahmen begleichen oder ggf. Ratenzahlungen vereinbaren zu können, während ihm "der Ernst der Lage" deutlich gemacht wird. In vielen Fällen  zeigt sich die außergerichtliche Kontaktaufnahme mit dem Schuldner bereits als erfolgreich, so dass eine gerichtliche Geltendmachung der Forderung sehr häufig gar nicht notwendig ist. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

 

Gerichtliches Mahnverfahren

Sind alle Bemühungen gescheitert besteht die Möglichkeit, die Forderung im Rahmen eines gerichtlichen Mahnverfahrens gerichtlich geltend zu machen. So kann innerhalb kurzer Zeit ein vollstreckbarer Titel erwirkt werden, aus dem sodann mit Hilfe des Vollstreckungsgerichts oder des Gerichtsvollziehers Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen den Schuldner durchgeführt werden können.

 

Zwangsvollstreckung

Das Vollstreckungsrecht in Deutschland gebietet eine Vielzahl von Vollstreckungsmöglichkeiten in die verschiedensten Vermögenswerte von Schuldnern. In der Regel wird zunächst Antrag auf Abgabe des Vermögensverzeichnisses gestellt. Denn hieraus ergeben sich sämtliche Vermögenswerte und Forderungen des Schuldners gegenüber Dritten. Der Schuldner hat hierin alle Angaben vollständig und eindeutig gegenüber dem Gerichtsvollzieher abzugeben und diese an Eides statt zu versichern. Eine falsche eidesstattliche Versicherung könnte für den Schudlner weitreichende Folgen - zivil- und strafrechtlich - haben, so dass in der Regel von der Vollständig- und Richtigkeit der Schuldner im Vermögensverzeichnis auszugegangen werden kann. Dennoch überprüfen wir regelmäßig die Angaben der Schuldner und gehen mit der gebotenen Härte vor, sofern der Verdacht besteht, dass der Schuldner falsche Angaben gemacht hat.

 

Weigert sich der Schuldner grundlos, das Vermögensverzeichnis abzugeben und/oder erscheint zu dem vom Gerichtsvollzieher anberaumten Termin nicht, wird vom zuständigen Gericht auf Antrag ein Haftbefehl erlassen aus dem so dann die Verhaftung des Schuldners erfolgen kann. Leistet der Schuldner weiterhin keine Zahlung und weigert sich, das Vermögensverzeichnis abzugeben, erfolgt Beugehaft bis zu 6 Monaten.

 

Gibt der Schuldner das Vermögensverzeichnis ordnungsgemäß ab überprüfen wir unmgehend jedwede weitere Vollstreckungsmöglichkeit und leiten diese kurzfrisitg ein. Denn in der Einzelvollstreckung gilt: Wer zuerst pfändet, wird als erstes befriedigt!

 

Ein Vollstreckungserfolg lässt sich so dann oftmals durch Gehaltspfändung, Kontopfändung, Pfändung von Mietkaution oder anderer Forderungen des Schuldners gegenüber Dritten realisieren. Auch eine Pfändung von Sachwerten, z.B. eines Autos oder eine Kassenpfändung - gerade bei Unternehmen - kommt unter Umständen in Betracht.

 

Wir prüfen für Sie stets sämtliche erfolgversprechende Vollstreckungsmöglichkeiten und setzen diese mit der gebotenen Konsequenz und - wenn nötig - Ausdauer durch!

 

Vollstreckungsmaßnahmen stellen stets das äußerste Mittel der Forderungsbeitreibung dar. EFM Inkasso ist bemüht, die Notwendigkeit der gerichtlichen Geltendmachung und Einleitung von Vollstreckungsmaßnahmen zu vermeiden. Bietet sich allerdings keine andere Möglichkeit schrecken wir auch nicht davor zurück, die gesetzlichen Möglichkeiten der gesamten Vollstreckungspalette auszuschöpfen.

 

Als registrierter Inkassodienstleister sind wir nach den Vorschriften des Rechtsdienstleistungsgesetzes in Verbindung mit § 79 Abs. 1 Nr. 4 ZPO  befugt, für Sie:

 

- die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen wegen Geldforderungen, einschließlich,

- des Verfahrens zur Abnahme der Vermögensauskunft und

- des Antrages auf Erlass eines Haftbefehls

 

zu betreiben.

 

Zahlungsüberwachung

Waren die anfänglichen Bemühungen einer außergerichtlichen Forderungsbeitreibung allerdings erfolgreich und der Schuldner leistet Ratenzahlungen, erfolgt die vollständige Überwachung der Zahlungseingänge  über EFM Inkasso, sofern dies von Ihnen gewünscht ist. Wir überwachen die Zahlungseingänge und leiten diese umgehend an Sie weiter.

 

Bleibt eine Rate aus, wird der Schuldner erneut zur Zahlung aufgefordert - Sie müssen sich um nichts kümmern und erhalten nur so viele Informationen über den jeweiligen Sachstand, wie Sie haben möchten.

 

Langzeitüberwachung

Sind sämtliche Maßnahmen gescheitert und konnte eine erfolgreiche Forderungsbeitreibung bislang nicht realisiert werden, überprüfen wir für Sie regelmäßig den aktuellen Stand, und überprüfen regelmäßig, ob sich neue Vollstreckungsmöglichkeiten auftun.

 

Dies ist zwar ärgerlich; lange aber kein Grund, die Forderung abzuschreiben.

 

Aus einem Vollstreckungstitel kann 30 Jahre lang die Vollstreckung betrieben werden. Bei einer derartig langen Vollstreckungsmöglichkeit ist Chance, insbesondere bei jüngeren Schuldnern und/oder geringen Forderungen, innerhalb dieser 30 Jahre zu einem Vollstreckungserfolg zu gelangen, relativ hoch.

 

Wichtig ist es hierfür den Faden zum Schuldner nicht zu verlieren und durch stetige Überprüfung jederzeit Vollstreckungsmaßnahmen einleiten zu können.